Dienstag, 15. Mai 2012

Gruselstunde in der 3a


Monster, Drachen, Vampire und Fledermäuse wurden heute zum aufregenden Thema für die Klasse 3a als unsere Praktikantin Svenja Fröhlich  mit der Klasse das neue Thema erarbeitete: Die Lektüre „Das Vamperl“ von Renate Welsh.


Erst projiziert die Praktikantin nur einen klitzekleinen Bildausschnitt an die Wand und lässt die Kinder raten.  Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und genau diese ist in der 3 a nicht rar. So reichen die Vorschläge von einem Wurm über eine Weltkugel bis hin zu einer Nase und auch nach zehn Minuten haben manche Kinder immer noch mehr Ideen. 



Doch dann wird der Bildausschnitt vergrößert…



Hmm, was mag das wohl sein? Ein Vampir oder doch nur eine freundliche Fledermaus? Das Bild wirft viele Fragen auf und die Kinder erzählen von eigenen Begegnungen mit Fledermäusen und spekulierten wild darüber, was das Bild mit dem bevorstehenden Schulbuch zu tun haben könnte.
Dann sieht man endlich das komplette Bild… Doch ist das kleine Ding in den Händen der alten Frau wirklich ein blutsaugendes Untier oder handelt es sich doch um eine enge Freundschaft zwischen den beiden?


Das erfahren die Kinder erst als gemeinsam das erste Kapitel der neuen Lektüre „Das Vamperl“  gelesen wird.
Hier geht es um ein kleines „Vamperl“, das Frau Lizzi nach einem Kuraufenthalt beim Staubwischen in der Küche findet.  Je ein Kind liest und die anderen 25 lauschen gespannt.


Schon im ersten Kapitel geht es ziemlich turbulent zu, denn nicht bei allen Hausbewohnern ist ein Vampir willkommen. So bringen die Vorschläge von Frau Lizzis Nachbarin das Vamperl das Klo runter zu spülen oder in die Mülltonne zu werfen die Klasse einerseits zum Lachen und halten andererseits die Spannung hoch, wofür sich Frau Lizzi denn nun entscheiden wird.

Obwohl das erste Kapitel ziemlich lang ist, sind die Kinder so gespannt auf die Entscheidung, dass wir es schaffen das komplette Kapitel zu lesen. Am Ende steht Frau Lizzis Entscheidung fest:  Sie möchte das Vamperl behalten und mit der Flasche (natürlich mit Milch und keinem Blut!) aufziehen. 



Zum Schluss bekommt jeder ein Arbeitsblatt zu den ersten Eindrücken und wer fertig ist darf sein ganz persönliches und individuelles Vamperl gestalten. 


In den nächsten Stunden wird die 3A noch viel über Fledermäuse lernen und einige Geschichten über Vampire hören. Doch so viel ist nach der Einführungsstunde schon sicher: Unser kleines Vamperl aus dem Buch ist alles andere als ein blutrünstiges Monster!







Dienstag, 24. April 2012

Welcher Orangensaft ist denn nun gut für unsere Zähne?

Wie gern trinken wir alle Orangensaft!!!

Aber ist denn auch jeder O-Saft gesund für unsere Zähne?
Können wir irgendwie beim Einkauf erkennen, welcher Saft denn auch wirklich noch aus Orangen gepresst wurde?

Diese Fragen sind gar nicht so einfach zu beantworten. 


Wir hatten heute zum Glück Frau H. zu Besuch in unserer Klasse. 


Als Ernährungsberaterin besucht sie im Auftrag des Schulamtes regelmäßig die Krefelder Schulen um alle Kinder über eine gesunde Ernährung aufzuklären. 


Heute war das Thema: 
" Wie viel Orangensaft und wie viel Zucker ist in unseren Getränken."

Um die Unterschiede zwischen den einzelnen Getränken einmal deutlich zu machen, brachte Frau H. 4 verschiedene O-Säfte mit:

Orangensaft
Orangen-Necktar
Orangen-Fruchtgetränk
Orangen-Limonade

Die Kinder hatten nun zu Beginn die Aufgabe, die verdeckten Getränke per Verkostung zu bestimmen. Welche Probe gehört zu welchem Getränk? In 5er Gruppen wurde nun probiert und begutachtet.


Die 4 Proben mit den Trinkbechern
Auf einem kleinen Arbeitsblatt notierte das Team zu jedem Getränk die persönlichen Geschmacksempfindungen:



Danach gab´s natürlich die wichtigste Frage: Welches Getränk schmeckt am Besten?

Nahezu einstimmig war die O-Limonade das leckerste Getränk. 

Wie sich später herausstellte, war genau dieses Getränk, das Getränk mit den meisten Zutaten und dem geringsten Orangenanteil !!!!!!

Angesichts dieser Erkenntnis hatte Frau H. nun richtig Aufklärungsarbeit zu leisten.



Es wurde über Zutaten wie Wasser, Zucker, O-Konzentrat und Aromen aufgeklärt.





Danach gings erst richtig los! Jede Gruppe erhielt 2 Etiketten von 2 verschiedenen Getränken und ein Set von vorbereiteten "Pulverdöschen" die mit dem Namen einer Zutat beschriftet waren und somit die Zutat selbst symbolisch darstellen sollten.

Die Etiketten wurden nun auf Angaben von Zutaten untersucht.

Fand sich eine Zutat, wurde unser "Döschen" (die symbolische Zutat) dem Etikett zugewiesen.

Es wurde nun fleißig analysiert, gesucht, notiert, verworfen und neu bestimmt.

Es war interessant zu sehen, wie viele "Zutaten" sich doch bei den "verführerisch gut schmeckenden" Getränken ansammelten.




Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Analyse fasste die Gruppe dann auf einem Arbeitsbogen zusammen ....



... und sie waren, wie immer, sehr gut gelungen.

Nun rückte, im wahrsten Sinne des Wortes, Frau H. mit den Lösungen heraus:


Sie präsentierte vorbereitete Getränkeflaschen um die einzelnen Anteile der Zutaten plastisch und farbig darzustellen.

So erkannten die Kinder wunderbar die einzelnen Volumenanteile.

Der Zuckeranteil wurde sogar mit richtigem Zucker in der Flasche sichtbar gemacht.
Das zeigte Wirkung!


Alle 4 Getränke in der Übersicht.
Reiner O-Saft: zu 100% Orangenanteil



O-Nektar: Halb Orange, Wasser und Zucker!!


O-Fruchtgetränk: Viel Wasser, viel Zucker, wenig Orange

O-Limonade: Viel Wasser, viel Zucker, wenig Orange
Zum Schluss gab´s dann noch, für alle gut sichtbar, die Zusammenfassung der Ergebnisse an der Tafel.




Das war heute wirklich spannend und vielleicht erinnert sich jemand an den vielen Zucker, wenn er die nächste Limo trinkt!   ;-)

Mittwoch, 14. März 2012

Wir entwickeln ein Mind Map zum Wort "sagen"

Im Deutsch Unterricht drehte sich heute alles um das Wort "sagen".


Um die Vielfältigkeit dieses so wichtigen Alltagswortes zu veranschaulichen, durften die Kinder im Team intensiv darüber nachdenken, welche weiteren Verben zum Wortfeld "sagen" gehören. 


Schließlich ist unsere Sprache sehr vielfältig und kennt viele Wörter um das situationsgebundene Sprechen zu beschreiben. Außerdem ist es so möglich, Geschichten abwechslungsreicher aufzuschreiben. 


Die zu entwickelnden Mind Maps machen genau diese Vielfalt so plastisch. 
Die Ideen sprudelten nur so:


Bitte anklicken zum vergrößern 


Bitte anklicken zum vergrößern
Schnell waren das Potenzial niedergeschrieben! 
Danach ging´s zum praktischen Gedankenaustausch mit der Methode "Kugellager".

Dazu bildeten die Kinder mit ihren Stühlen einen inneren und äußeren Kreis und platzierten sich gegenüber. So entstanden zwei Kreise, die sich gegeneinander drehen konnten. 


Die Mind Maps konnten nun miteinander verglichen und "synchronisiert" werden. 


Nach dem ersten Austausch wurde rolliert, d.h. der äußere Kreis rutschte einen Stuhl weiter.



Das Ziel nach einem Umlauf war klar: Jedes Kind konnte sein Wissen mit einigen Klassenkameraden austauschen und besprechen.


Später haben wir alle diese Ergebnisse einmal zusammengefasst und grafisch sauber dargestellt.




Fertig war unser Arbeitsblatt zur Unterstützung beim Geschichten schreiben. 

Da jedes Wort ja eine andere Emotion oder Situation beschreibt, hatten wir im Foyer wunderbar die Gelegenheit, all diese Emotionen mal zu "durchzuspielen".

Auf Kommando ging´s los: 
plappern, plaudern.....
jammern, stöhnen



Sichtlich vergnügt ......und mit viel Spaß für alle! 


flüstern...murmeln... 
schreien...schimpfen...  
Das war eine aktive und fröhliche Deutschstunde... :-)

Mittwoch, 7. März 2012

Wir bauen ein Haus

Im Kunstunterricht kamen heute wieder alle unsere kreativen Fähigkeiten zum Einsatz.
Mit Fantasie und Geschick sollte ein Haus erstellt werden - nicht wirklich aus Stein und Mörtel - sondern mit Material das jeder schnell zur Hand hat: Papier, Kleber, Schere und Tesafilm. 
Es gab keine Anleitung, sondern nur diese schlichte Aufforderung: 




Und es ging zu wie bei den Profis:
Ohne Teambildung samt intensiver Besprechung lief natürlich nichts!




Nach der Klärung der Vorgehensweise ging es dann aber voll zur Sache.




Auch die übrigen Teams entwickelten schnell ihre Ideen.










Der Eifer kannte keine Grenzen - Papierschnitzel im Haar? - Na und!




Und schließlich waren sie alle aufgereiht, unsere Werke. 
Alle Bauformen waren vertreten ...

Flachdach

Pultdach

Moschee

Giebelhäuser

Wehrtürme

Hausfront mit Eingangsweg


Ja, und wer hätte das gedacht? Hier ging mit einem Schüler die Fantasie durch. Aus einem Haus wurde eine "camera obscura"!!

Wie????? Sie wissen nicht was eine Camera obscura ist ?????
Dann schauen Sie doch mal hier nach!





Donnerstag, 1. März 2012

Karnevalsfeier am 17. Februar

In den tollen Tagen haben sich die Kinder wieder einmal selbst übertroffen.

Diese vielen tollen Kostüme sind ja schon fast rekordverdächtig... und mit soviel Mühe und Fleiß genäht.

BRAVO.... kann man da nur sagen.