Posts mit dem Label Deutsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deutsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 21. Februar 2013

Wie arbeitet ein Reporter eigentlich so?

Diese Frage drängt sich uns förmlich auf, nach dem wir uns im Deutschunterricht dem Thema Zeitung widmen.

Durch die freundliche Unterstützung der WZ erhalten wir nämlich 3 Wochen lang täglich die WZ Nachrichten und lesen sie morgens zum Frühstück in der Klasse - eben so wie das auch die Erwachsenen tun - sogar mit einer Tasse Tee, damit wir uns so richtig wohl fühlen.

Diese Tage sind für uns alle sehr "informativ"!

So lesen wir direkt auch von einem  Ereignis, das uns traurig berührt: Der Kinderbuchautor Ottfried Preussler ist gestorben! 






Viele seiner Bücher und Geschichten sind unseren Kindern durchaus bekannt: Räuber Hotzenplotz, Die kleine Hexe, Das kleine Gespenst etc. Wir erleben Nachrichtenvermittlung hautnah!

Wir befassen uns schließlich intensiv mit dem Thema Zeitung und stellen uns die Frage, wie so ein Blatt überhaupt aufgebaut ist.


Wir analysieren eine Tageszeitung
Schließlich fehlt noch ein wichtiges Thema: Wie kommen die Nachrichten zustande und wer verfasst sie?

Wir rufen bei der WZ an und bekommen auch direkt Unterstützung. Die Reporterin Frau K. besucht uns und berichtet von Ihrer täglichen Arbeit. 


Sie stellt sich als "Projektreporterin" vor! 

Upps, das hätten wir jetzt nicht gedacht. Reporter ist doch gleich Reporter, oder nicht??

Sie berichtet u.a. von ihrem aktuellen Projekt und davon, dass sie auch für Schulen zuständig ist und den SchülerInnen Einblick in Ihre Arbeit gewährt! Das ist also "Projektarbeit"!

Wir staunen nicht schlecht, als wir erfahren, dass sie erst um 10:00 Uhr anfangen muss zu arbeiten. Toller Beruf, denken wir gleich, da kann sie ja jeden Morgen ausschlafen!!.



Schnell ist unser Neid verblasst, als wir erfahren, dass sie dafür jeden Abend bis ca. 20:00 Uhr arbeiten muss, manchmal sogar länger oder sogar Samstags und Sonntags !!! Naja, dass ist dann wohl doch nicht so toll!!

Anschaulich berichtet sie, wie bis zum späten Abend alle Reporter (bei der WZ 110 fest angestellte und 1000 freie Reporter!!!) ihre Artikel geschrieben haben müssen, wo die Nachrichten herkommen und wie dann über Nacht die Zeitung gedruckt, geschnitten und gefaltet wird bis sie morgens gegen 6:00 Uhr von den Zustellern verteilt werden kann.

Und dass , damit wir alle morgens zum Frühstück unser Zeitung lesen können! Schon sehr beeindruckend!


Wir können jetzt wesentlich besser begreifen, welche Arbeit Reporter leisten und wie aufwändig das Erstellen einer Zeitung ist!



Schließlich stellen wir noch unsere wohlüberlegten Fragen, die wir zuvor im Unterricht auf einem Spickzettel notiert haben:

Warum sind Sie Reporterin geworden?
Mein Lieblingsfach war Deutsch!

Wie alte waren Sie, als Sie Ihren 1. Artikel geschrieben haben?
16 Jahre, für die Schülerzeitung.

Ist Ihr Job anstrengend?
Ja, wir arbeiten unter Zeitdruck!

Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Job?
Neu Leute kennen lernen, Fragen können, Neues lernen, spannende Antworten bekommen.

Wie viele Artikel schreiben Sie im Monat?
unterschiedlich, bis zu 60

Wie lange dauert es, bis ein Artikel, fertig ist?
Zwischen 5 Minuten und 2 Stunden

Wie verhalten sich Leute, die Sie interviewen?
Manche sind nervös, manche professionell, manche erzählen sehr, sehr viel!

Lesen Sie viel?
Ja, dass muss man!
Viel Zeitungen, Bücher und auch Radio hören.

Wen haben Sie besonders gerne interviewt?
Einmal Studenten in einem Riesenrad!!!

Am Ende der Stunde überreicht uns Frau K. noch eine selbst gebastelte Schautafel mit Erklärungen rund um das Thema Zeitung: Das Zeitungs-ABC.


Dies wird natürlich sofort an unsere Projektwand gepinnt!


Wir staunen nicht schlecht, als es zur Erinnerung an diese interessanten Stunde noch für jede(n) SchülerInn einen Schlüsselanhänger gibt!!



Einige SchülerInnen löchern unseren Gast anschließend sogar noch mit persönlichen Fragen.


Sind da wohl schon angehende Reporter unterwegs?

Zur Erinnerung treffen wir uns alle gemeinsam mit der 4 b im Foyer zu einem Gruppenfoto!



Mittwoch, 15. Februar 2012

Wir schreiben einen Brief

Im Deutschunterricht wurde es heute mal so richtig spannend!

Es sollte nämlich ein Brief mit "allem Drum und Dran" erstellt werden.

Trocken ist jede Theorie, also wurde praktisch geübt!

Die zwei Klassen 3a und 3b sollten  brieflich  miteinander kommunizieren!
Per Namenslos wurde also ein Briefpartner aus der Parallelklasse ermittelt und schon konnte es losgehen.

Als Hausaufgabe hatten die Kinder einen Tag zuvor die Aufgabe, einige Themenschwerpunkte für diesen Brief stichwortartig zu erfassen wie z.Bsp. Alter, Körpergröße, Aussehen, Hobbies, Interessen, Was man gerne macht und auch nicht usw.

Dieser Arbeitszettel diente nun als Arbeitsgrundlage für den Brief und es wurde fleißig geschrieben.

Schließlich kam das Halbfinale: Der Brief musste kouvertiert und postalisch ordnunggemäß beschriftet werden. Klar, dass das zuerst erklärt werden musste! Dafür gibt´s ja Tafeln





Mit viel Freude und Farbe tüteten die Kinder dann ihren Brief ein. Für manche Kinder hätte der Briefumschlag zwar doppelt so groß   sein können, aber wir hatten ja einen verständnisvollen Briefträger, der alles lesen konnte!


Die Postbox - hier wurden sie gesammelt.



Nach dem Mathe Unterricht kam dann das Finale. Die Briefe aus der Parallelklasse
wurden überbracht und freudestrahlend angekündigt.....


und ausgeteilt.




Die Spannung und Neugierde war riesengroß. War es doch für manche Kinder der erste Brief, den sie empfingen.



Donnerstag, 19. Januar 2012

Ich bin ein Erdmännchen!

Heute haben wir uns alle gefühlt wie ein Erdmännchen!!

Aber was ist denn überhaupt ein Erdmännchen?

Erst mussten wir es natürlich kennen lernen. Dazu lasen wir uns abwechselnd einen kleinen Sachtext vor. Wir erfuhren wie und wo Erdmännchen leben, wie es "gekleidet" ist und wo es wohnt!
Wir erfuhren auch, dass es ein "Teamworker" ist, in der Gruppe lebt und sehr, sehr aufmerksam ist! 


Aber wie würde es einem Erdmännchen wohl ergehen, wenn es in unsere Stadt käme?
Also versetzten wir uns in die Lage eines Erdmännchens und gingen auf eine unbekannte Reise in die Stadt und wollten was erleben.

Bild anklicken lohnt sich!

Das in einer Geschichte zu erzählen war dann auch die Aufgabe für unsere Schülerinnen und Schüler. Natürlich wollten wir auch was dabei lernen, nämlich wie so eine Geschichte aufgebaut werden sollte und was man dabei beachten muss.
Alle zusammen haben wir uns zunächst die wichtigen Punkte überlegt und sie mit Merkzetteln an die Tafel geheftet.

Die erzählten Geschichten waren natürlich alle wieder großartig!
Einige wollen wir hier vorstellen: 

Ein Erdmännchen im Zirkus


Eine spannende Geschichte von mir
Eines Tages sagte ich zu meiner Familie: „Ich will etwas Neues erleben.“ Meine Familie sagte: „Und was?“ Ich antwortete: „Ich will in die Großstadt.“ Plötzlich sah ich ein rotes Auto rasen. Ich nahm meinen Koffer, den ich schon vorher gepackt hatte und hüpfte heimlich in den Kofferraum. Ich sagte aufgeregt zu meiner Familie: „Tschüss, habt viel Spaß.“ Ich habe ihnen zu gewunken, bis sie mich nicht mehr sehen konnten. Ich habe meine Stadtkarte rausgeholt, so dass ich gucken konnte, wo ein Plätzchen nur für mich ist. Doch dann habe ich ein Schild gesehen, wo drauf stand: „ Heute Abend Zirkus 9 - Tiershow -“
Da überlegte ich, ob ich da auch mitmachen könnte. Da habe ich die Großstadt gesehen und rief sehr laut: „Die Großstadt!“. „Oh, ich sollte jetzt besser aussteigen“, sagte ich. Ich sprang raus und habe Zirkus 9 gesucht. „Da, da ist Zirkus 9 und daneben ist die Anmeldung“, habe ich gesagt. Doch ich war ein bisschen schlapp. Auf einmal, wie von Zauberei, war ein Baby-Born-Motorrad neben mir. Ich sagte: „Na gut, dann geht es jetzt los. Jippie!“ Ich war in der Anmeldung und sie haben mich genommen. Naja, so habe ich es verstanden. Es war Freitagabend und es war endlich soweit. Ich war dran. Ich machte einen Looping, einen Spagat und zu guter Letzt Breakdance. Alle haben gejubelt und später habe ich ein Schokoladeneis mit Cookies bekommen. Es war sehr lecker

Abschied nehmen ist nicht leicht



Eines Tages nahm ich Abschied von meiner Erdmännchenfamilie. Ich weinte und weinte und irgendwann sagte ich: „Schluss! Ich will nicht mehr weinen. Ich gehe jetzt los.“
Ich sagte „Tschüss“ und nahm das nächste Auto, denn ich wollte in die große Stadt hinter dem großen Hügel. Nach 2 Stunden war ich endlich da. Überall kunterbunte Häuser. Ich nahm mir einen kleinen Hügel und grub mir da ein Loch. Danach lief ich durch die Stadt. Plötzlich fühlte ich eine Hand. Es war ein Mädchen. Sie nahm mich mit in ein großes Haus. Ich war sehr schüchtern. Ich hatte Angst. Nach einer Woche spielte ich schon richtig mit dem Mädchen. Übrigens - sie heißt Julia. Julia ist fast wie eine Mutter für mich. 
Ein Jahr später hatte ich langsam Heimweh. Ich nahm Abschied von ihr mit Tränen. Ich ging raus und nahm das nächste Auto. Auf der einen Seite bin ich traurig, dass ich Julia verlassen musste, aber auf der anderen Seite bin ich froh wieder meine Familie zu sehen.




Ich bin ein Erdmännchen. Gerade bin ich auf dem Weg in die Stadt. Jetzt bin ich in der Stadt angekommen und es ist acht Uhr. Ich konnte in einem Kiosk in eine Zeitung gucken und - das muss ich erwähnen - ich kann lesen. In der Zeitung steht, dass heute ein Zirkus in der Stadt stattfindet. Sofort gehe ich in den Zirkus. Da sagt der Direktor: „Genau so ein Erdmännchen brauchen wir noch.“ Ich komme in einen Käfig. Dort sitzen ein Löwe, ein Zebra und ein Pferd. Sie sind sehr traurig. Sofort bin ich auch traurig. Ich frage: „Was ist los?“. Sie antworten: „Der Direktor ist doof“. Dann grabe ich ein Loch unter den Zaun. Gerade kommt Tom, ein netter Junge, vorbei. Er nimmt uns mit nach Hause. Dort dürfen wir wohnen und wir dürfen sogar mit in die Schule. 



Zum Schluss wurde allen Geschichten genau untersucht. 
Folgende Punkte waren uns wichtig, denn eine Geschichte soll für den Leser spannend und interessant erzählt werden. Und so sahen die Kriterien unteranderem aus:
  • Ist die Überschrift spannend?
  • Ist die Einleitung passend (Wer, wann, wo)?
  • Ist der Hauptteil ausführlich?
  • Konnte ich mich gut in die Rolle des Erdmännchens hineinversetzen?
  • Sind die Handlungsorte, beteiligte Personen und Tiere genau beschrieben?
  • Habe ich von meinen Gefühlen erzählt? 
  • Habe ich viele Adjektive (Wiewörter) verwendet?  
  • usw...

Montag, 16. Januar 2012

Pinguin Tage

Kreative und produktive Tage liegen nun hinter uns!

In unserer Reihe "Was Tiere erleben" haben wir uns dieses Mal künstlerisch mit dem Leben der Pinguine befasst!
Wir lernten, wo die Pinguine leben, dass sie, wie die Fische im Wasser, pfeilschnell schwimmen können und sich nur von Fischen ernähren.

Die Geschichten vom Leben der Pinguine haben unsere Kinder dann malerisch und kreativ toll umgesetzt:












Montag, 9. Mai 2011

Die Familie des kleinen Riesen

Angeregt durch die Verwandten des kleinen Riesen haben wir unsere eigene Familie beschrieben und gezeichnet.
Diese Übersicht war besonders genau.


Jetzt sammeln wir in unserer Klasse alte Babyfotos von uns und wollen erfahren wie groß wir bei unserer Geburt waren. Also her mit den Fotos... : )