Hier der Link dazu: WDR 5 Mitschnitt
Posts mit dem Label Ereignisse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ereignisse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 13. Juni 2013
WDR Mitschnitt zu "Häkelhelden" ist da
Wer keine Gelegenheit hatte, im WDR 5 in der Sendung "Lebensart" die Reportage über die "Häkelhelden" zu hören, kann dies nun hier nachholen.
Zwei unserer Schüler sind in dieser Sendung interviewt worden und hier auch zu hören.
Hier der Link dazu: WDR 5 Mitschnitt
Hier der Link dazu: WDR 5 Mitschnitt
Besuch im Tonstudio - wir nehmen ein Lied auf
Unsere Klasse 4a beteiligt sich am Martinslieder-Projekt von "AKKU"
Wir sind auserwählt, ein Lied beizutragen und erleben heute den Tag der Wahrheit!!
In einem echten Tonstudio dürfen wir unser vielfach einstudiertes Lied einspielen.
Viel Technik empfängt uns zunächst,
aber schnell stehen wir wie die Profis vor Mikrofon und Toni Peeters.
Bei Toni Peeters, Krefelder Musiker und Inhaber eines Tonstudios, sind wir in guten Händen. Professionell platziert er unseren Klassenchor vor den hochempfindlichen Mikrofonen, arrangiert gekonnt die musikalische Begleitung, übrigens auf dem Akkordeon gespielt von unserer Lehrerin im Ruhestand, Frau Heite, die uns liebenswerter weise bei dieser Aktion unterstützt.
Zunächst singen wir uns "warm" und
lernen dabei, dass jedes noch so kleine Geräusch mit den hochempfindlichen Mikrofonen aufgezeichnet wird. Also, kein Räuspern, Füße scharren, bewegen, Hände reiben .... Alles stört! Höchste Disziplin ist angesagt.
Selbst das Rascheln beim Hochheben der Liedtafeln könnte stören!
Hochkonzentriert geht´s schließlich nach der Einweisung dann endlich los.
Die ersten Einspielergebnisse werden fachfraulich beurteilt und kommentiert von Toni.
"Mit der digitalen Technik kann ich aus diesen 3 Einspielungen die besten Sequenzen zu einem perfekten Lied zusammenmixen" erklärt uns Toni.
Nun muss nur noch zur Sicherheit die Akkordeonbegleitung als Solo für den Background separat aufgenommen werden.
Derweil haben wir im Hof des Studios eine kleine Pause und entspannen uns,
entdecken dabei eine kleinen Spionin auf dem Dach des Studios...
Zu Fuß geht´s dann wieder zurück zur Schule!
Dabei summen einige Kinder immer noch: "Abends wenn es dunkel wird und ......" :-))))
Dienstag, 4. Juni 2013
Häkelhelden zu Gast in der 4a
Was sind Häkelhelden?
Das sind Tim, er stellt sich auf seiner Homepage (http://www.haekelhelden.de/) so vor,
Das sind Tim, er stellt sich auf seiner Homepage (http://www.haekelhelden.de/) so vor,
Hi, ich bin Tim.
Kopf, Herz und Leber des Projekts häkelhelden.
Und eigentlich Hubschrauberpilot bei der Polizeifliegerstaffel NRW. Ein wirklich toller Job, der unglaublich viel Spaß macht und jeden Tag neue Herausforderungen bietet.
Allerdings hatte ich mich vor vielen Jahren eigentlich in erster Linie deshalb entschieden, Polizist zu werden, weil ich Menschen beschützen und in Notlagen helfen wollte. Leider ist das als Einsatzpilot nur noch indirekt möglich. Und weil mir diese Nähe zu den Menschen "auf der Straße" fehlt, kam mir die Idee des privaten Engagements.
So fanden irgendwann dieses Jahr mein neues und fast zufällig entstandenes Hobby Häkeln und diese Sehnsucht zueinander. Und aus einer grandiosen Idee wurde mit Hilfe von Carsten ein grandioses Projekt, bei dem wir nun beinahe täglich für die gute Sache die Häkelnadeln schwingen.
Und was soll ich sagen: Manchmal muss ein Mann einfach tun, was ein Mann tun muss – häkeln, zum Beispiel.
und Carsten, er stellt sich so vor:
"Wenn ich das, was du da machst, gleich wirklich aufsetzen kann, dann möchte ich das auch lernen – und zwar von dir."
Das waren meine Worte zu Tim, als ich ihn zum ersten Mal mit Wolle und Häkelnadel sah.
Tim und ich sind Arbeitskollegen und haben uns vor dreieinhalb Jahren bei der Polizeifliegerstaffel in Düsseldorf kennengelernt.
Als Tims erste Häkelversuche in unserer Männerdomäne bekannt wurden, habe auch ich sie zunächst belächelt. Aber nur kurz. Denn was er vorhatte, ergab für mich schnell einen Sinn und die Handarbeit machte auch mir überraschend viel Spaß. Und da ich privat bereits seit langem häufig koche und backe, waren mir kritische Bemerkungen besonders "harter" Kerle ohnehin längst vetraut und konnten mich nicht abhalten.
Obwohl wir einen unheimlich spannenden Job haben, gibt es für mich auch Nachteile: In der Fliegerei schafft man leider selten "fassbare" Ergebnisse, und auch bei Einsatzerfolgen erhalten wir nicht oft eine Rückmeldung der Menschen, denen wir helfen konnten. Das wollte ich gerne ändern und Tim mit seiner Idee nicht alleine lassen – denn (wie immer) braucht er mich ja sowieso, um zu fliegen …
Obwohl wir einen unheimlich spannenden Job haben, gibt es für mich auch Nachteile: In der Fliegerei schafft man leider selten "fassbare" Ergebnisse, und auch bei Einsatzerfolgen erhalten wir nicht oft eine Rückmeldung der Menschen, denen wir helfen konnten. Das wollte ich gerne ändern und Tim mit seiner Idee nicht alleine lassen – denn (wie immer) braucht er mich ja sowieso, um zu fliegen …
Kurz und gut: Sie waren zu Gast bei uns in der Klasse und brachten unseren SchülerInnen das Häkeln bei. Unterstützt von vielen ehrenamtlichen Helferinnen, begleitet von der Krefelder Presse. Sogar der WDR schickte einen Reporter um die Häkelhelden zu befragen. Dabei wurde auch unsere Klassenlehrerin als Initiatorin dieser Aktion und einige Schüler interviewt.
Die Story wird am Donnerstag, den 6. Juni, um 15:10 Uhr auf WDR 5 in der Sendung "Lebensart" ausgestrahlt. Radio einschalten lohnt sich also am Donnerstag.
Wir haben so viele tolle Eindrücke gehabt, dass wir die Stunden zunächst mit einer Bildergalerie vorstellen möchten.
Donnerstag, 2. Mai 2013
Back Stage
Heute wurde endlich seitens der WZ unser Preis, den wir beim vorweihnachtlichen Kunstwettbewerb anlässlich des Theaterstückes "Ronja Räubertochter" gewonnen hatten, eingelöst!
Eine Besichtigung des Krefelder Theaters hinter den Kulissen, also Back Stage!!!
Punkt 9:00 sind wir nach einem "anstrengenden Fußmarsch" am Ziel! Nach der wohlverdienten Frühstückspause auf den Treppen des Theaters schnell noch ein Gruppenfoto!
Am Bühneneingang auf der Rückseite des Theatergebäudes empfängt uns Herr S., seines Zeichens Theaterpädagoge, und gibt eins einen ersten Überblick über unseren Rundgang. Eindringlich beschwört er uns, alles sehr vertraulich zu behandeln, da doch viele Dinge geheim sind und wir die Illusionen künftiger Zuschauer nicht zerstören sollten!
Wenn man plötzlich alles komplett sieht, kommt einem der Zuschauerraum, der bis zu 700 Besucher aufnehmen kann, seltsam klein vor! Der hohe Theaterdom am hinteren Ende der Bühne, vollgestopft mit Technik aller Art, wirkt auf uns wie ein Technikmonster aus einer anderen Welt.
Hier werden auch die "schwebenden" Schauspieler mit ihrem Spezialkostüm, an dicken Drahtseilen eingehakt, in in 3-4 Meter Höhe über die Bühne gezogen. So gesehen in unserem besuchten Stück "Ronja Räubertochter".
Jetzt kennen wir sogar die Technik und den Hintergrund dazu.
Sogar die Kulisse für das nächste Stück "Carmen" als Ballett, steht schon aufgebaut.
Der Boden ist voll mit farbigen Zeichen, die den Schauspielern als Markierungen für die Positionen der Requisiten in den verschieden Akten dienen. Hier, bei Carmen, müssen die Akteure die Gestelle nämlich selbst verrücken - damit´s schneller geht.
Eine Besichtigung des Krefelder Theaters hinter den Kulissen, also Back Stage!!!
Punkt 9:00 sind wir nach einem "anstrengenden Fußmarsch" am Ziel! Nach der wohlverdienten Frühstückspause auf den Treppen des Theaters schnell noch ein Gruppenfoto!
Am Bühneneingang auf der Rückseite des Theatergebäudes empfängt uns Herr S., seines Zeichens Theaterpädagoge, und gibt eins einen ersten Überblick über unseren Rundgang. Eindringlich beschwört er uns, alles sehr vertraulich zu behandeln, da doch viele Dinge geheim sind und wir die Illusionen künftiger Zuschauer nicht zerstören sollten!
Auf der Nebenbühne erfahren wir, wie zerbrechlich und einfach doch die Kulissen aufgebaut sind. Was vorne z.B. wie eine stabile Mauer aussieht, entpuppt sich von hinten als dünnes Holzgestell. Klar, die Techniker wollen ja nicht immer nur Schwerstarbeit leisten.
![]() |
Schließlich betreten wir die echte Bühne! Woow! Das ist ein Erlebnis!
Wenn man plötzlich alles komplett sieht, kommt einem der Zuschauerraum, der bis zu 700 Besucher aufnehmen kann, seltsam klein vor! Der hohe Theaterdom am hinteren Ende der Bühne, vollgestopft mit Technik aller Art, wirkt auf uns wie ein Technikmonster aus einer anderen Welt.
Hier werden auch die "schwebenden" Schauspieler mit ihrem Spezialkostüm, an dicken Drahtseilen eingehakt, in in 3-4 Meter Höhe über die Bühne gezogen. So gesehen in unserem besuchten Stück "Ronja Räubertochter".
Jetzt kennen wir sogar die Technik und den Hintergrund dazu.
Sogar die Kulisse für das nächste Stück "Carmen" als Ballett, steht schon aufgebaut.
Der Boden ist voll mit farbigen Zeichen, die den Schauspielern als Markierungen für die Positionen der Requisiten in den verschieden Akten dienen. Hier, bei Carmen, müssen die Akteure die Gestelle nämlich selbst verrücken - damit´s schneller geht.
Beeindruckend auch die komplizierte Technik!
Mac, der teuerste Scheinwerfer im ganzen Theater, wird vollelektronisch per Computer und "Joystick" ferngesteuert! Das beeindruckt natürlich alle Jungs!
Strahlende Augen selbst bei unserer Praktikantin angesichts dieses Eindrucks auf der Bühne! (Natürlich fotografiert vor einer echten Kulisse)
Nach der Bühnenbesichtigung geht´s in die Maske! Hier lernen wir alles Interessante über Perücken kennen. So erfahren wir, dass am Theater überwiegend echte Exemplare verwendet werden.
Das Haar wird in Asien eingekauft, z.B. von Mönchen oder von Frauen die sich damit etwas Geld verdienen wollen. Warum? - fragen wir: "Das Haar der Asiaten ist dicker und somit besser zu verarbeiten" erhalten wir als Antwort. Das leuchtet ein.
In mühevoller Arbeit wird jeder Perücke an einem speziellen Arbeitsplatz an einem "Holzkopf"
als Schablone hergestellt.
Wir erfahren auch, dass die ideale Berufsvoraussetzung für den Beruf der Maskenbildnerin Friseurin ist!
Ein Bühneneffekt interessiert uns dann noch alle brennend. Was nimmt man eigentlich als "Blut", wenn "blutrünstige" Szenen gespielt werden?
Wir erfahren, dass es überhaupt nicht "Ketchup" ist, wie wir meinen. Zwei unterschiedlich dicke Flüssigkeit werden benutzt, eine für die Haut, z.B. bei "Messer- und Säbelverletzungen"; die ist dicker und läuft nicht sofort aufs Kostüm!
Die dünnere Flüssigkeit ist für die Kleidung bestimmt und verläuft so richtig toll zum großen Blutfleck. Sie wird in kleinen Beuteln verwendet und platzt leicht auf, wenn man draufschlägt! Klassische Schussverletzung also!! 
Wir erfahren auch, dass das Theaterblut nach Himbeeren schmeckt und überhaupt nicht schädlich ist, also auch im Mund benutzt werden kann - und bei einem Schuss der Knall hinter der Bühne erzeugt wird! Schreckschusspistolen kommen daher nur extrem selten zum Einsatz und werden mit höchster Vorsicht benutzt!
Wir sind wirklich beeindruckt!
Die nächste Station ist die Gewandtmeisterei im 2. Stock, so wird die große Schneiderei bezeichnet, in der ein Team von speziell ausgebildeten Schneiderinnen die Gewänder der SchaupielerInnen entwirft und passgenau zusammennäht.
Dort sah es ziemlich "kreativ" aus!
Schließlich geht´s ins Archiv - Pardon, in den Fundus! So nennen die Theaterleute ihr Archiv für alle Theaterrequisiten.
Wir würden vielleicht Kleiderkammer sagen, aber das ist natürlich nicht richtig.
Bei der Gelegenheit sehen wir auch, wie viel Platz nötig ist um all diese Kleider, Masken, Perücken usw. zu lagern. Prompt wird uns mitgeteilt, dass in einem sehr großen unterirdischem Raum unter der Fabrik Heeder ein noch größerer Fundus mit einer riesengroßen Auswahl an Kostümen lagert.
Den Abschluss unseres Rundganges bildet die Kulissenmalerei, oder besser der Bühnenteil, in dem die aktuellen Kulissenteile lagern. Die echte Abteilung ist nämlich ausgelagert und befindet sich in Fischeln. Dort arbeiten Bühnen- und Kulissenmaler, ein spezieller Beruf!
Diese Künstler arbeiten grundsätzlich im Stehen und verwenden nur große, lange Pinsel, wie Herr S. uns erläutert.
Warum?
"Sie müssen während der Arbeit immer eine große Distanz halten um das Werk einschätzen zu können", klärt uns Herr S. auf.
Dieser Besuch war nicht nur interessant sondern auch anstrengend. Nach einer kleinen Rast an der Midiathek geht´s dann auf den Heimweg, nicht ohne vorher am Krefeld-Logo des Rathauses ein Gruppenfoto zu schießen.
Dienstag, 3. Juli 2012
Krefelder Geschichte
Heute tauchen unsere 3. Klassen für einen Vormittag in die Krefelder Geschichte ein. Eine Klassenfahrt zur Burg Linn macht dies möglich.

Majestätisch empfängt uns diese um 1188 vom Freiherr Otto zu Linn gegründete Wasserburg bei bestem "Besichtigungswetter".
Beeindruckend auch die völlig intakte und sehr gepflegte Vorburg mit ihren Nebengebäuden, die im Laufe der Zeit die eigentliche Wasserburg ergänzten. Heute sind dort ein Museum und verschiedene Verwaltungseinheiten untergebracht.
Schnell erkunden sie Brücke, Burgtor und Backhaus.
Wir werden freundlich vom stellvertretenden Museumsdirektor, Herrn Dr. Dautermann, empfangen, der uns zunächst einen kurzen historischen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Burg gibt.
Seiner allererste Frage ist dann bald: "Wer weiß, was eine Motte ist?"
Natürlich, das wissen alle. Keine wirklich schwere Frage - Nachtfalter, ein Schmetterling der nachts fliegt, das nervige Tier welches die Kleidung anfrisst ...... usw.
Aber.... wir hätten es ahnen können! Es war eine Fangfrage!
Nun kommt seine Antwort: Eine Motte ist ein künstlich angelegter Erdhügel, auf dem dann z.B. eine Burg erbaut wird!! Wer hätte das gedacht! Und wieder sind wir um eine Erfahrung reicher.
Und woher kommt das Erdreich für die Motte? Auch hierauf gibt Herr Dr. Dautermann eine plausible Antwort. Aus dem Graben rund um die Burg. Und dieser füllte sich dann langsam mit Wasser. So entsteht eben der Wassergraben zu einer Wasserburg!
Und wer hat diesen Graben "geschaufelt"? Die Antwort lässt die Schüler staunen. Ohne Bagger und techn. Hilfsmittel, nur mit Spaten und Schaufel, das muss ganz schön viel Arbeit gewesen sein für die Bauern, die keine andere Wahl hatten. Dafür bekamen sie aber dann auch Schutz in der Burg, wenn Feinde im Anmarsch waren.
Schließlich beginnt die Burgbesichtigung.
Sehr deutlich können wir auch erkennen (unter Anleitung), dass verschiedene Baumaterialien verwendet wurden, nämlich Backstein (aus Lehm) und Tuffstein (Vulkangestein).
Und wieder spannte uns Herr D. mit einer Frage auf die Folter. "Wie nennt man den Turm an der Burg"?
Auch jetzt gibt´s natürlich keine Zweifel an unserem Wissen - oder doch? Aussichtsturm, Wachturm, Burgturm - so die Antworten. Wieder mal weit gefehlt - "Bergfried", so ist seine Antwort. Natürlich mit einer umfangreichen Erklärung!
Dieser Bergfried wird nun direkt erkundet.
Dass der Turmgang so eng ist, mag für uns unpraktisch sein - aber im Mittelalter war das sehr praktisch. Der Bergfried konnte so nämlich super gut gegen heraufstürmende Gegner verteidigt werden. Nur 1 - 2 Personen waren dazu notwendig!!
Belohnt werden wir nach dem Aufstieg mit einer tollen Aussicht über Krefeld!
Der Abstieg vom Bergfried in die Burgsäle führt uns über den Wehrgang entlang der Burgmauer.
jetzt endlich das gruselige Skelett des Freiherrn Otto von Linn.
Hier kommen unsere Schüler aus dem Staunen nicht heraus. Ob das Skelett wohl echt ist?
Wie groß war der Mann wohl? Wie alt war er eigentlich?
Den Abschluss unseres Museumbesuches bildet dann die Besichtigung des berühmten römischen Lastkahns, der bei Gellep am Rhein ausgegraben wurde und seinerzeit in der Presse für viel Aufsehen sorgte.
Dieser ereignisreiche Tag hat bei den Schülern viele tolle Eindrücke hinterlassen und wir sind sicher, dass dieses nicht der letzte Besuch in Linn, insbesondere in dem tollen Museum, war.
Viele weitere Bilder sind auch in der Bildergalerie auf unserer Homepage zu sehen.

Majestätisch empfängt uns diese um 1188 vom Freiherr Otto zu Linn gegründete Wasserburg bei bestem "Besichtigungswetter".
Beeindruckend auch die völlig intakte und sehr gepflegte Vorburg mit ihren Nebengebäuden, die im Laufe der Zeit die eigentliche Wasserburg ergänzten. Heute sind dort ein Museum und verschiedene Verwaltungseinheiten untergebracht.
Der erste Eindruck ist für die Schüler aufregend.
Seiner allererste Frage ist dann bald: "Wer weiß, was eine Motte ist?"
Natürlich, das wissen alle. Keine wirklich schwere Frage - Nachtfalter, ein Schmetterling der nachts fliegt, das nervige Tier welches die Kleidung anfrisst ...... usw.
Aber.... wir hätten es ahnen können! Es war eine Fangfrage!
Nun kommt seine Antwort: Eine Motte ist ein künstlich angelegter Erdhügel, auf dem dann z.B. eine Burg erbaut wird!! Wer hätte das gedacht! Und wieder sind wir um eine Erfahrung reicher.
Und woher kommt das Erdreich für die Motte? Auch hierauf gibt Herr Dr. Dautermann eine plausible Antwort. Aus dem Graben rund um die Burg. Und dieser füllte sich dann langsam mit Wasser. So entsteht eben der Wassergraben zu einer Wasserburg!
Und wer hat diesen Graben "geschaufelt"? Die Antwort lässt die Schüler staunen. Ohne Bagger und techn. Hilfsmittel, nur mit Spaten und Schaufel, das muss ganz schön viel Arbeit gewesen sein für die Bauern, die keine andere Wahl hatten. Dafür bekamen sie aber dann auch Schutz in der Burg, wenn Feinde im Anmarsch waren.
Schließlich beginnt die Burgbesichtigung.
Im Burghof sehen wir noch den alten Grundriss, der ursprünglich viel kleiner war als heute. Viele Anbauten, wie z.B. der Rittersaal oder die Burgkapelle, kamen erst später hinzu.
Sehr deutlich können wir auch erkennen (unter Anleitung), dass verschiedene Baumaterialien verwendet wurden, nämlich Backstein (aus Lehm) und Tuffstein (Vulkangestein).
Und wieder spannte uns Herr D. mit einer Frage auf die Folter. "Wie nennt man den Turm an der Burg"?
Auch jetzt gibt´s natürlich keine Zweifel an unserem Wissen - oder doch? Aussichtsturm, Wachturm, Burgturm - so die Antworten. Wieder mal weit gefehlt - "Bergfried", so ist seine Antwort. Natürlich mit einer umfangreichen Erklärung!
Dieser Bergfried wird nun direkt erkundet.
Wir lernen die Kochstelle mit der "Kochtopfhöhenverstellung" kennen...
schütteln uns vor der Toilette mit "Durchgang" nach draußen ....
und schauen besorgt in den "Schlund" des Burgverlieses.
Dass der Turmgang so eng ist, mag für uns unpraktisch sein - aber im Mittelalter war das sehr praktisch. Der Bergfried konnte so nämlich super gut gegen heraufstürmende Gegner verteidigt werden. Nur 1 - 2 Personen waren dazu notwendig!!
Belohnt werden wir nach dem Aufstieg mit einer tollen Aussicht über Krefeld!
Der Abstieg vom Bergfried in die Burgsäle führt uns über den Wehrgang entlang der Burgmauer.
Beeindruckend auch die Schießscharte, durch die auf die anstürmenden Feinde geschossen wurde.
Im Burgmuseum sehen wir sehr schön an einem Modell wie sich die Burg im Laufe der Zeit entwickelt hat.
Faszinierend ist natürlich die Waffenkammer, die Herr D. extra für uns aufschließt. Und wie schwer eine Kanonenkugel des Mittelalters ist (übrigens aus Stein), dass durften wir alle persönlich "ertragen".
Selbst ein Blick in das Alltagsleben des Mittelalters wird uns ermöglicht. Eine Fundstelle zeigt Knochenreste, Kochgeschirr und Kleiderreste der damaligen Burgbewohner bzw. der im Umland angesiedelten Bauern (heute der Ortsteil Linn).
Die kurze Verschnaufspause auf unserer Bildungstour findet dann in der Burgküche statt und ist auch mal dringend nötig!
Gegen Ende unserer Zeit auf der Burg stellt Herr D. uns noch ein besonderes Highlight in Aussicht. Das echte Skelett des Burggründers Otto von Linn!
Dazu müssen wir aber von der Burg in das "Museum Burg Linn" neben dem Winkmannshof wechseln. Und hier sehen wir wieder phantastisch viele neue Gegenstände die in und um Krefeld bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt wurden ...
so z.B. die Lage der wichtigen Fundstellen der ausgestellten Exponate...
echt goldene Grabbeigaben (Waffen, Ketten, Helm) eines wohlhabenden Edelmannes...
den Sattel eines Kriegers ....
Hier kommen unsere Schüler aus dem Staunen nicht heraus. Ob das Skelett wohl echt ist?
Wie groß war der Mann wohl? Wie alt war er eigentlich?
Den Abschluss unseres Museumbesuches bildet dann die Besichtigung des berühmten römischen Lastkahns, der bei Gellep am Rhein ausgegraben wurde und seinerzeit in der Presse für viel Aufsehen sorgte.
Viele weitere Bilder sind auch in der Bildergalerie auf unserer Homepage zu sehen.
Abonnieren
Posts (Atom)































































