Mittwoch, 22. Februar 2012

Von der Fläche zum Körper

Heute haben wir unsere Unterrichtsthematik im wahrsten Sinne des Wortes "von hinten aufgerollt"!


Wir starteten mit einem freien Bauauftrag...


.....????
Würfel!!!
Schließlich war das ja das Thema der letzten Woche: Geometrische Körper!
In der heutigen Stunde sollten die Kinder das Prinzip der Flächen eines Körpers "begreifen".
Wie kann man das besser erfahren als durch eigenhändiges "Bauen".

Also ging´s ans Überlegen, Zeichnen, Schneiden und Kleben. Ganz frei und ohne Vorgaben  sollte sofort losgelegt werden! Die Ergebnisse waren wieder einmal phantastisch und individuell.


Es wurde fleißig gezeichnet ......



und geschnitten......








und geklebt.




Das  kam dabei heraus.

Aber zu jeder Praxis gehört auch eine Theorie!!
Also wurde im Arbeitskreis gemeinsam überlegt, diskutiert und experimentiert.


Einzelne Arbeiten wurden betrachtet um deutlich zu machen, wie so eine "abgewickelte" Fläche überhaupt aussieht.




Wir lernten auch, dass die Flächen eines "aufgeschnittenen" Würfels nicht nur interessant, sondern unterschiedlich aussehen können. Denn es gibt insgesamt 11 Möglichkeiten!!!






Und wer es nicht glaubte.......



der konnte selbst Hand anlegen und die Fläche wieder zusammenfalten.


Wir lernten auch, dass diese "abgewickelten" Flächen einen ganz bestimmten Namen haben, nämlich ........


Würfelnetze!

Aber vorsichtig ! Nicht jede Form führt auch zu einer korrekten Lösung!!!





Nach dieser "begreifbaren" Theorie musste selbstverständlich noch weiter trainiert werden. In unserem Arbeitsheft gab es einige Übungen dazu. Verschieden Würfelnetze mussten auf ihre Richtigkeit überprüft werden.




Mittwoch, 15. Februar 2012

Wir schreiben einen Brief

Im Deutschunterricht wurde es heute mal so richtig spannend!

Es sollte nämlich ein Brief mit "allem Drum und Dran" erstellt werden.

Trocken ist jede Theorie, also wurde praktisch geübt!

Die zwei Klassen 3a und 3b sollten  brieflich  miteinander kommunizieren!
Per Namenslos wurde also ein Briefpartner aus der Parallelklasse ermittelt und schon konnte es losgehen.

Als Hausaufgabe hatten die Kinder einen Tag zuvor die Aufgabe, einige Themenschwerpunkte für diesen Brief stichwortartig zu erfassen wie z.Bsp. Alter, Körpergröße, Aussehen, Hobbies, Interessen, Was man gerne macht und auch nicht usw.

Dieser Arbeitszettel diente nun als Arbeitsgrundlage für den Brief und es wurde fleißig geschrieben.

Schließlich kam das Halbfinale: Der Brief musste kouvertiert und postalisch ordnunggemäß beschriftet werden. Klar, dass das zuerst erklärt werden musste! Dafür gibt´s ja Tafeln





Mit viel Freude und Farbe tüteten die Kinder dann ihren Brief ein. Für manche Kinder hätte der Briefumschlag zwar doppelt so groß   sein können, aber wir hatten ja einen verständnisvollen Briefträger, der alles lesen konnte!


Die Postbox - hier wurden sie gesammelt.



Nach dem Mathe Unterricht kam dann das Finale. Die Briefe aus der Parallelklasse
wurden überbracht und freudestrahlend angekündigt.....


und ausgeteilt.




Die Spannung und Neugierde war riesengroß. War es doch für manche Kinder der erste Brief, den sie empfingen.



Was sind geometrische Körper?

Rund, kugelig, eckig, spitz, quadratisch, Kanten, Ecken, Flächen… all das sind Begriffe, die uns  ganz schön verwirren können!
Bereits im letzten Schuljahr wurden die geometrischen Körper, die all diese Eigenschaften aufweisen, besprochen. Heute ging´s dann noch einmal ran an das Thema.
Da es sich in unserer Sitzgruppe noch am besten lernt, besonders wenn wir Anschauungsobjekte betrachten wollen, versammelten wir uns flugs im Arbeitskreis und diskutierten intensiv die einzelnen Fragestellungen.

An den Demonstrationsobjekten Würfel, Quader, Zylinder, Kegel, Kugel  

sollten nun die entscheidenden Merkmale gefunden werden: Flächen,  Ecken und Kanten.
Zunächst aber mussten die Körper bestimmt werden!

Im Memory-Verfahren sollte nun die Schülerin bzw. der Schüler eine vorbereitete Namenskarte aufdecken und dem Objekt zuweisen.


Alle haben begeistert mitgedacht!!!!!





Natürlich waren alle Körper schnell benannt!

Nun wurde es schon etwas schwieriger!! Wieviel Flächen,  Ecken und Kanten hat den nun jeder Körper?

Dazu haben wir Steckbriefe angefertigt:



Damit sich auch alles perfekt einprägt, ging´s danach an die Übungen im Arbeitsheft! Hier mussten anhand von vorgegebenen "technischen Daten" eines Körpers dessen Name bzw. Geometrie bestimmt werden. Auch da waren alle begeistert dabei.


Donnerstag, 19. Januar 2012

Ich bin ein Erdmännchen!

Heute haben wir uns alle gefühlt wie ein Erdmännchen!!

Aber was ist denn überhaupt ein Erdmännchen?

Erst mussten wir es natürlich kennen lernen. Dazu lasen wir uns abwechselnd einen kleinen Sachtext vor. Wir erfuhren wie und wo Erdmännchen leben, wie es "gekleidet" ist und wo es wohnt!
Wir erfuhren auch, dass es ein "Teamworker" ist, in der Gruppe lebt und sehr, sehr aufmerksam ist! 


Aber wie würde es einem Erdmännchen wohl ergehen, wenn es in unsere Stadt käme?
Also versetzten wir uns in die Lage eines Erdmännchens und gingen auf eine unbekannte Reise in die Stadt und wollten was erleben.

Bild anklicken lohnt sich!

Das in einer Geschichte zu erzählen war dann auch die Aufgabe für unsere Schülerinnen und Schüler. Natürlich wollten wir auch was dabei lernen, nämlich wie so eine Geschichte aufgebaut werden sollte und was man dabei beachten muss.
Alle zusammen haben wir uns zunächst die wichtigen Punkte überlegt und sie mit Merkzetteln an die Tafel geheftet.

Die erzählten Geschichten waren natürlich alle wieder großartig!
Einige wollen wir hier vorstellen: 

Ein Erdmännchen im Zirkus


Eine spannende Geschichte von mir
Eines Tages sagte ich zu meiner Familie: „Ich will etwas Neues erleben.“ Meine Familie sagte: „Und was?“ Ich antwortete: „Ich will in die Großstadt.“ Plötzlich sah ich ein rotes Auto rasen. Ich nahm meinen Koffer, den ich schon vorher gepackt hatte und hüpfte heimlich in den Kofferraum. Ich sagte aufgeregt zu meiner Familie: „Tschüss, habt viel Spaß.“ Ich habe ihnen zu gewunken, bis sie mich nicht mehr sehen konnten. Ich habe meine Stadtkarte rausgeholt, so dass ich gucken konnte, wo ein Plätzchen nur für mich ist. Doch dann habe ich ein Schild gesehen, wo drauf stand: „ Heute Abend Zirkus 9 - Tiershow -“
Da überlegte ich, ob ich da auch mitmachen könnte. Da habe ich die Großstadt gesehen und rief sehr laut: „Die Großstadt!“. „Oh, ich sollte jetzt besser aussteigen“, sagte ich. Ich sprang raus und habe Zirkus 9 gesucht. „Da, da ist Zirkus 9 und daneben ist die Anmeldung“, habe ich gesagt. Doch ich war ein bisschen schlapp. Auf einmal, wie von Zauberei, war ein Baby-Born-Motorrad neben mir. Ich sagte: „Na gut, dann geht es jetzt los. Jippie!“ Ich war in der Anmeldung und sie haben mich genommen. Naja, so habe ich es verstanden. Es war Freitagabend und es war endlich soweit. Ich war dran. Ich machte einen Looping, einen Spagat und zu guter Letzt Breakdance. Alle haben gejubelt und später habe ich ein Schokoladeneis mit Cookies bekommen. Es war sehr lecker

Abschied nehmen ist nicht leicht



Eines Tages nahm ich Abschied von meiner Erdmännchenfamilie. Ich weinte und weinte und irgendwann sagte ich: „Schluss! Ich will nicht mehr weinen. Ich gehe jetzt los.“
Ich sagte „Tschüss“ und nahm das nächste Auto, denn ich wollte in die große Stadt hinter dem großen Hügel. Nach 2 Stunden war ich endlich da. Überall kunterbunte Häuser. Ich nahm mir einen kleinen Hügel und grub mir da ein Loch. Danach lief ich durch die Stadt. Plötzlich fühlte ich eine Hand. Es war ein Mädchen. Sie nahm mich mit in ein großes Haus. Ich war sehr schüchtern. Ich hatte Angst. Nach einer Woche spielte ich schon richtig mit dem Mädchen. Übrigens - sie heißt Julia. Julia ist fast wie eine Mutter für mich. 
Ein Jahr später hatte ich langsam Heimweh. Ich nahm Abschied von ihr mit Tränen. Ich ging raus und nahm das nächste Auto. Auf der einen Seite bin ich traurig, dass ich Julia verlassen musste, aber auf der anderen Seite bin ich froh wieder meine Familie zu sehen.




Ich bin ein Erdmännchen. Gerade bin ich auf dem Weg in die Stadt. Jetzt bin ich in der Stadt angekommen und es ist acht Uhr. Ich konnte in einem Kiosk in eine Zeitung gucken und - das muss ich erwähnen - ich kann lesen. In der Zeitung steht, dass heute ein Zirkus in der Stadt stattfindet. Sofort gehe ich in den Zirkus. Da sagt der Direktor: „Genau so ein Erdmännchen brauchen wir noch.“ Ich komme in einen Käfig. Dort sitzen ein Löwe, ein Zebra und ein Pferd. Sie sind sehr traurig. Sofort bin ich auch traurig. Ich frage: „Was ist los?“. Sie antworten: „Der Direktor ist doof“. Dann grabe ich ein Loch unter den Zaun. Gerade kommt Tom, ein netter Junge, vorbei. Er nimmt uns mit nach Hause. Dort dürfen wir wohnen und wir dürfen sogar mit in die Schule. 



Zum Schluss wurde allen Geschichten genau untersucht. 
Folgende Punkte waren uns wichtig, denn eine Geschichte soll für den Leser spannend und interessant erzählt werden. Und so sahen die Kriterien unteranderem aus:
  • Ist die Überschrift spannend?
  • Ist die Einleitung passend (Wer, wann, wo)?
  • Ist der Hauptteil ausführlich?
  • Konnte ich mich gut in die Rolle des Erdmännchens hineinversetzen?
  • Sind die Handlungsorte, beteiligte Personen und Tiere genau beschrieben?
  • Habe ich von meinen Gefühlen erzählt? 
  • Habe ich viele Adjektive (Wiewörter) verwendet?  
  • usw...

Montag, 16. Januar 2012

Pinguin Tage

Kreative und produktive Tage liegen nun hinter uns!

In unserer Reihe "Was Tiere erleben" haben wir uns dieses Mal künstlerisch mit dem Leben der Pinguine befasst!
Wir lernten, wo die Pinguine leben, dass sie, wie die Fische im Wasser, pfeilschnell schwimmen können und sich nur von Fischen ernähren.

Die Geschichten vom Leben der Pinguine haben unsere Kinder dann malerisch und kreativ toll umgesetzt: