Donnerstag, 6. September 2012

Historischer Stadtrundgang

"Gehe die Dreikönigenstraße bis zum Westwall und biege links ab. Westwall Ecke Marktstraße, am Karlsplatz, steht ein Museum für moderne Kunst. Wie heißt das Museum?"

Mit solchen oder ähnlichen kniffligen Fragen wird unsere 4a heute konfrontiert. Wir nutzen das tolle Angebot der Bürgeinitiative "Rund um St. Josef" um unter Führung von 2 sehr erfahrenen und sympathischen Damen den historischen Stadtteil von Krefeld zu erkunden. Schon die absolut professionell vorbereitete Begleitbroschüre begeistert uns alle. Klar und übersichtlich, genau richtig für unsere Schülerinnen und Schüler!
(Alle interessierten Eltern, die einmal mehr über das historische Krefeld erfahren möchten, sollten sich unbedingt mal an diese Bürgeinitiative wenden. Den Rundgang kann man nämlich auch privat buchen!)


Die Begleitbroschüre bzw. das Arbeitsheft

Hier liegen unsere Ziele - innerhalb der 4 Wälle

17 Ziele gilt es zu finden und dort knifflige Fragen zu lösen!

So z.B. sehen die Arbeitsblätter für einen Zielpunkt aus.

Unsere Klasse teilt sich in 2 Gruppen auf und dann geht´s los, und zwar gegenläufig. (So haben auch die Krefelder Passanten die Chance, nicht von uns überrollt  zu werden!). Treffpunkt zur Halbzeit ist dann auch auf halber Strecke der Theaterplatz, wo wir uns beim Frühstück stärken.


Hier nun einige Eindrücke dieser hochinteressanten Führung. Unsere Schüler beschreiben hier nun einige eigene Eindrücke zu den Bildern!

Das Stadtwappen an der Dionysius Kirche.

Die vier Wälle

Gestern um 9:00 fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt. Auf der Südstraße sind wir ausgestiegen. Ich war noch ziemlich müde. Sylvia und Gabi haben uns begrüßt. Dann wurde uns alles erzählt und es wurden uns Hefte mit Fragen ausgeteilt.

Es gab 2 Gruppen, eine Grüne und eine Blaue. Das Material was wir benutzt haben, war ein Klemmbrett und ein Heft und ein Bleistift.

Die erste Station war das Kaiser-Wilhelm-Museum. Auf dem Dach von dem Museum ist ein Engel, den ich interessant fand.

Et Bröckskes ist eine Kneipe, aber es war auch ein Stadttor. Et Bröckskes ist kreewilsch Platt.

Das Obertor war sozusagen das Haupttor in Krefeld.

Im Jahre 1711 wurde es niedergelegt. Zum Schluss haben wir uns verabschiedet.

Sylvia und Gabi sind nach Hause gegangen und meine Klasse ist zur Bushaltestelle gelaufen. Der Bus kam, wir sind eingestiegen. Der Bus hat uns zur Schule gebracht und wir sind ausgestiegen.
Als alle ausgestiegen sind, gingen wir zur Schule.

Das war der interessanteste Tag meines Lebens.

Bericht von Ph.

Der Grundstein in der Dionysius Kirche

Die vier WÄLLE

Am  Donnerstag  haben  wir  einen  Ausflug  in  die  Innenstadt   gemacht. Ich  habe  mich sehr  gefreut. Um  8 Uhr  mussten  wir  in  der  Schule  sein. Dan  hatten  wir  offenen  Anfang. Bevor  der  Bus  kam mussten  wir  alle  auf  Toilette  gehen. Als  der  Bus  da  war  stiegen   wir  alle  in  den  Bus. Es  war  eine  schöne  und  lustige  fahrt. Als  wir  endlich  da  waren  gingen  wir  in  ein  Haus. Zwei   Frauen  erklärten  uns  alles. Dan  bekamen  wir  eine  blaue  oder  eine  rote  Unterlage  zum  schreiben.           

 Bericht von An.

Inschrift an der Alten Kirche

Fleißig werden die Fragen an der Alten Kirche gelöst!
Historientafel an der Alten Kirche.

Die vier Wälle

Zuerst sind wir mit dem Bus zur Stadt gefahren. Unsere Führerin war sehr nett.

Wir gingen zum Weberhäuschen.
Dann gingen wir zum Meister Ponzelar. Außerdem gingen wir zur Mennonitenkirche.

Ich fand es schön, dass wir ins Gästebuch schreiben konnten.
Als wir weitergingen, kamen wir noch zum Rathaus. Wir mussten ins Rathaus gehen. Dort hatten wir uns das Stadtmosaik angeschaut.

Ich fand es sehr schön.

Außerdem gingen wir zum Niedertor. Das Niedertor war durch vier lange Streifen aus Holz gekennzeichnet.

Ich fand es witzig, dass Krefeld früher so klein war.

Zum Schwanenmarkt gingen wir auch. Und zum Obertor. Das war das andere Tor von Krefeld. Und zu vielen anderen Dingen.

Irgendwann gingen wir zurück zum Spielkreis. Dort bekamen wir noch ein Stück Seide.

Danach fuhren wir zurück zur Schule. Ich fand den Ausflug schön.

Bericht von Ma.

Sehr engagiert!!
Die 4 Wälle

Endlich war es so weit, unsere Klassenfahrt wartete auf uns. Um 8.30 Uhr  fuhr der Bus los in Richtung Innenstadt.

Dort  erwarteten uns zwei nette  Damen. Als erstes durften  wir  auf Toilette und in unser Brot beißen. Danach bekamen wir Hefte und eine Unterlage, Stifte hatten wir selber dabei.

Endlich ging es los wir wurden in Gruppen aufgeteilt. Ich war bei einer Frau die hieß: Gaby. Unsere erste Station war das Kaiser Wilhelm Museum. Es war wunderschön und groß war es auch.

Wir haben erfahren das der Besitzer des Rathauses Kaiser Wilhelm hieß deswegen  heißt das Museum Kaiser Wilhelm Museum.

Ab ging es zur 2. Station zur 3. und zur 4. Station. Endlich waren wir an der 5. Station das war der Schwanenmarkt. Wir mussten erraten  wie der Schwanenmarkt heute aussieht.
Das war witzig.
Die 7. Station war die Dionysiuskirche sie war toll . Ich fand sehr schade das wir den Gedenkstein nicht sehen konnten wegen Baustellen. Die nächste Station war das Rathaus, der Rathausplatz heißt: von der Leyenplatz den die Besitzer des Rathauses war die Familie von der Leyen. Auf dem Platz  haben wir sogar eine kleine Pause gemacht.
Die 10. Station war das Flohschehaus es war deshalb so schön weil es eine goldene Krone hatte und es war rosa. Der Theaterplatz war es auch sehr schön wir haben uns mit den anderen getroffen das war gut so den dann durften wir noch eine Pause machen mit auf Toilette gehen und so. Der Figurenbrunnen war sehr schön den man konnte  die Figuren auf dem Brunnen bewegen das war toll.  Tja nun war unsere Führung zuende . Aber als wir wieder im haus angekommen waren gab es für jeden ein Stück Seide. Danach ging es Richtung Schule. Es war ein toller Ausflug.                                 

Bericht von Mi.
Graf Herrman von Moers - bestimmte 1562 dass Krefeld evangelisch wurde, und damit auch die Alte Kirche, die ursprünglich Dionysiuskirche hieß!

Am ehem. Obertor - heute der "Neue Markt"
Das Arbeitsblatt zum Obertor.

Die Gedenktafel zum Obertor - im Boden eingelassen!
Am Schwanenmarkt

An der ehem. Brauerei "Et Bröckske"
Gedenktafel am "Et Bröckske"
All die viele Erlebnisse und Erkenntnisse dieses Tages können wir hier natürlich nicht komplett und ausführlich wiedergeben.
Daher hier für interessierte Besucher unserer Seite die Zusammenfassung der Krefelder Geschichte. Diese Zusammenfassung kann aber auch als PDF - Datei heruntergeladen werden.




Donnerstag, 30. August 2012

Bubbles & Graffiti

Wer hat noch Zweifel an der Medienkompetenz unserer Schule ?????

Unser Schüler sollten sich einmal mit künstlerischen Schriften auseinandersetzen.
Dazu zählen u.a. Graffitis und sog. Bubble-Schriften.
Nachdem wir uns in der letzten Wochen an den Graffiti-Schriften versucht hatten, stellten uns heute die sog. Bubbles vor eine neue Herausforderung!

In YOUTUBE fanden wir eine wunderbare Vorlage, die uns sehr schön die Entstehung einer Bubbleschrift in Form eines Filmes zeigte.

Da wir ja mit modernster Technik ausgestattet sind, war der Film flugs konvertiert und in unsere Präsentation für die Klasse integriert.

Die YOUTUBE Vorlage

Unser PC/Beamer mit dem Youtube Film

Die professionelle Vorlage

Da die Werke echter Künstler natürlich nur mit Musen oder mentalen Impressionen entstehen, konnten wir natürlich auch nicht anders.

Mit unsere Tontechnik  ......


....wurde die entspannte Atmosphäre geschaffen!!!

Zur Einstimmung und kreativen Unterstützung lief also ein spannendes Hörspiel aus der TKK Reihe für Jugendliche. Thema: "Operation Hexen-Graffiti".

Faszinierend waren natürlich wieder einmal alle Ergebnisse. Hier nur einige Eindrücke dieser kreativen Stunde!


Der Einstieg in die Graffiti-Technik: der eigene Name

So entstehen Bubble-Schriften


Noch nicht ganz fertig, aber schon super!

Super!!!!!

Super!!!!!

Dienstag, 3. Juli 2012

Krefelder Geschichte

Heute tauchen unsere 3. Klassen für einen Vormittag in die Krefelder Geschichte ein. Eine Klassenfahrt zur Burg Linn macht dies möglich.



Majestätisch empfängt uns diese um 1188  vom Freiherr Otto zu Linn gegründete Wasserburg bei bestem "Besichtigungswetter". 








Beeindruckend auch die völlig intakte und sehr gepflegte Vorburg mit ihren Nebengebäuden, die im Laufe der Zeit die eigentliche Wasserburg ergänzten. Heute sind dort ein Museum und verschiedene Verwaltungseinheiten untergebracht.
Der erste Eindruck ist für die Schüler aufregend. 


 Schnell erkunden sie Brücke, Burgtor und Backhaus.


Wir werden freundlich vom stellvertretenden Museumsdirektor, Herrn Dr. Dautermann, empfangen, der uns zunächst einen kurzen historischen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Burg gibt. 

Seiner allererste Frage ist dann bald: "Wer weiß, was eine Motte ist?"
Natürlich, das wissen alle. Keine wirklich schwere Frage - Nachtfalter, ein Schmetterling der nachts fliegt, das nervige Tier welches die Kleidung anfrisst ...... usw.
Aber.... wir hätten es ahnen können! Es war eine Fangfrage!
Nun kommt seine Antwort: Eine Motte ist ein künstlich angelegter Erdhügel, auf dem dann z.B. eine Burg erbaut wird!! Wer hätte das gedacht! Und wieder sind wir um eine Erfahrung reicher.


Und woher kommt das Erdreich für die Motte? Auch hierauf gibt Herr Dr. Dautermann eine plausible Antwort. Aus dem Graben rund um die Burg. Und dieser füllte sich dann langsam mit Wasser. So entsteht eben der Wassergraben zu einer Wasserburg!


Und wer hat diesen Graben "geschaufelt"? Die Antwort lässt die Schüler staunen. Ohne Bagger und techn. Hilfsmittel, nur mit Spaten und Schaufel, das muss ganz schön viel Arbeit gewesen sein für die Bauern, die keine andere Wahl hatten. Dafür bekamen sie aber dann auch Schutz in der Burg, wenn Feinde im Anmarsch waren.

Schließlich beginnt die Burgbesichtigung.





Im Burghof sehen wir noch den alten Grundriss, der ursprünglich viel kleiner war als heute. Viele Anbauten, wie z.B. der Rittersaal oder die Burgkapelle, kamen erst später hinzu.


Sehr deutlich können wir auch erkennen (unter Anleitung), dass verschiedene Baumaterialien verwendet wurden, nämlich Backstein (aus Lehm) und Tuffstein (Vulkangestein).


Und wieder spannte uns Herr D. mit einer Frage auf die Folter. "Wie nennt man den Turm an der Burg"?
Auch jetzt gibt´s natürlich keine Zweifel an unserem Wissen - oder doch? Aussichtsturm, Wachturm, Burgturm - so die Antworten. Wieder mal weit gefehlt - "Bergfried", so ist seine Antwort. Natürlich mit einer umfangreichen Erklärung!


Dieser Bergfried wird nun direkt erkundet.



Wir lernen die Kochstelle mit der "Kochtopfhöhenverstellung" kennen...



schütteln uns vor der Toilette mit "Durchgang" nach draußen ....



und schauen besorgt in den "Schlund" des Burgverlieses.



Dass der Turmgang so eng ist, mag für uns unpraktisch sein - aber im Mittelalter war das sehr praktisch. Der Bergfried konnte so nämlich super gut gegen heraufstürmende Gegner verteidigt werden. Nur 1 - 2 Personen waren dazu notwendig!!


Belohnt werden wir nach dem Aufstieg mit einer tollen Aussicht über Krefeld! 







Der Abstieg vom Bergfried in die Burgsäle führt uns über den Wehrgang entlang der  Burgmauer.




Beeindruckend auch die Schießscharte, durch die auf die anstürmenden Feinde geschossen wurde.


Im Burgmuseum sehen wir sehr schön an einem Modell wie sich die Burg im Laufe der Zeit entwickelt hat.



Faszinierend ist natürlich die Waffenkammer, die Herr D. extra für uns aufschließt. Und wie schwer eine Kanonenkugel des Mittelalters ist (übrigens aus Stein), dass durften wir alle persönlich "ertragen".


Selbst ein Blick in das Alltagsleben des Mittelalters wird uns ermöglicht. Eine Fundstelle zeigt Knochenreste, Kochgeschirr und Kleiderreste der damaligen Burgbewohner bzw. der im Umland angesiedelten Bauern (heute der Ortsteil Linn).




Die kurze Verschnaufspause auf unserer Bildungstour findet dann in der Burgküche statt und ist auch mal dringend nötig!



Gegen Ende unserer Zeit auf der Burg stellt Herr D. uns noch ein besonderes Highlight in Aussicht. Das echte Skelett des Burggründers Otto von Linn! 
Dazu müssen wir aber von der Burg in das "Museum Burg Linn" neben dem Winkmannshof wechseln. Und hier sehen wir wieder phantastisch viele neue Gegenstände die in und um Krefeld bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt wurden ...


so z.B. die Lage der wichtigen Fundstellen der ausgestellten Exponate...


echt goldene Grabbeigaben (Waffen, Ketten, Helm) eines wohlhabenden Edelmannes...


den Sattel eines Kriegers ....


jetzt endlich das gruselige Skelett des Freiherrn Otto von Linn.
Hier kommen unsere Schüler aus dem Staunen nicht heraus. Ob das Skelett wohl echt ist?
Wie groß war der Mann wohl? Wie alt war er eigentlich?


Den Abschluss unseres Museumbesuches bildet dann die Besichtigung des berühmten römischen Lastkahns, der bei Gellep am Rhein ausgegraben wurde und seinerzeit in der Presse für viel Aufsehen sorgte.






Dieser ereignisreiche Tag hat bei den Schülern viele tolle Eindrücke hinterlassen und wir sind sicher, dass dieses nicht der letzte Besuch in Linn, insbesondere in dem tollen  Museum, war.


Viele weitere Bilder sind auch in der Bildergalerie auf unserer Homepage zu sehen.